Der neue VERSTÄRKER ist draußen
Die Zeitung der Initiativen aus dem Netzwerk RECHT AUF STADT. In der Nr. 2 gibt es Beiträge zu Mietenwahnsinn stoppen, Zomia, der Initiative "Transparenz schafft Vertrauen", dem Hebebrandquartier, SOS St. Pauli, dem Aktionstag am 17. Dez. und mehr. PDF zum Runterladen.
Mietenwahnsinn in Aktion: der Hamburger Mietenspiegel 2011
Der Mietenspiegel ist de facto ein Mietsteigerungsspiegel – das zeigt auch der gestern erschienene neue Mietspiegel für Hamburg. Die AG Mieten dokumentiert das Ausmaß der Mietsteigerungen in einer Gegenüberstellung der Mietenspiegel von 2009 und 2011 und stellt 10 Forderungen an die Hamburger Wohnungspolitik. Der Hamburger Mietenwahnsinn muss ein Ende haben!
8000 fordern: Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften!
Die gestrige Demo war ein Riesending: Schätzungsweise 8000 Hamburger_innen zeigten auf einem fünfstündigen Zug vom Millerntor nach Ottensen, dass sie von der bisherigen Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik die Nase voll haben. Mietenwahnsinn stoppen, Wohnraum vergesellschaften, Nehmen wir uns die Stadt, Zomia bleibt, Keine Aufwertung der Elbinsel, Karo-Wohnraum fair-genossenschaften... – die Forderungen ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Für Bilder, Videos und Berichte...
12 Forderungen an die Stadt Hamburg
Stadtentwicklung gibt es nur noch mit, durch und für die Bewohner_innen: Die 1. Stadtteilversammlung SOS St. Pauli hat zwölf glasklare, scharfe Forderungen zum Wohnen und Planen in Hamburg aufgestellt. Heute wurden sie an die Pforte der Finanzbehörde geschlagen, auf dass sie noch lange durch die Gänge dieser Trutzburg hallen.
Mietenwahnsinn stoppen - bei der SAGA/GWG!
Nach dem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet.
Der Hamburger Süden in Zeiten der IBA: Aufruf zur Nichtbeteiligung an einer städtischen Höherverwertungsstrategie
Die Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel sind im Jahr 2013 Schauplatz der Internationalen Bauausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (IGS). Was sich zunächst liest wie die zufällige Auswahl von Schauplätzen, stellt sich als von zwei privat agierendenden städtischen GmbHs durchgeführte konzentrierte Form der Stadtentwicklung dar. Sie hat zum Ziel, die vormaligen Schmuddelecken im Süden der Stadt attraktiv aufzubereiten und eine marktgängige Reformulierung des Images dieser Gebiete vorzunehmen.
Frappant Verein stellt sich eine Zukunft vor
Der Frappant Verein hat ein Konzept zum verbleib in der Viktoria Kaserne vorgelegt. Näheres erfahrt ihr HIER.
Bahnhof Altona: Der neue Tunnel – die Einflugschneise für die künftigen Ikea-Kunden
Nun ist es raus, wie die neue Einflugschneise für die Möbelhaus-Kunden aussieht, der Architekten-Wettbewerb entschieden: Keine Händler, keine Punks mehr. Alle Podeste und Treppen werden abgebaut, eine Verlängerung der Rampe ist aber nicht vorgesehen (o.k. – nicht für Rollis geeignet) Ob die bisherigen Händler ein neues Ladengeschäft bekommen, ist ungewiss. Und Ikea bezahlt wahrscheinlich einen Teil vom Tunnel-Neubau.
Aufenthaltsverbot war rechtswidrig!
Am Donnerstag, den 20. Oktober 2011, urteilte das Hamburger Verwaltungsgericht, dass das im Dezember 2007 gegen C. verhängte 3-monatige Aufenthaltsvrbot rechtswidrig war.
Abriss der Esso-Häuser (Hamburg 1)
Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.
"Ein starkes Stück Hamburg" (Hamburger Abendblatt)
Die Initiative gegen das Ende der Esso-Häuser bekommt immer mehr Unterstützung - Prominente plädieren für den Erhalt des sozialen Umfelds
Hausbesetzerin vor Gericht: Prozess-Party in Altona (Hamburger Abendblatt)
Der Prozess um die Hausbesetzung an der Juliusstraße hat begonnen. Die Initiative "Recht auf Stadt" verabredete sich zur Party vor dem Gericht.




